Kastenjacke

Was ist eine Kastenjacke?

Charakteristisch für dieses Kleidungsstück ist der schlichte, kastenförmige Schnitt im Schulterbereich. Von dort aus geht die Jacke gerade nach unten und schließt rechteckig ab. Typisch ist auch, dass sie oft recht kurz ist. Manche enden auf der Höhe des Bauchnabels, andere oberhalb des Beckens.

Hergestellt werden sie klassischerweise aus Tweed, mittlerweile aber auch aus Baumwolle, Bouclé oder Leder. In den meisten Fällen wird auf einen Kragen verzichtet. Die Alternative zum Blazer wurde bereits 1954 entworfen. Das Kleidungsstück begleitete uns schon durch einige Mode-Epochen und bleibt dabei unangefochten zeitlos.

Wozu kann man sie tragen?

Die Kastenjacke ist wohl vor allem deshalb so beliebt, weil sie sich zu vielen verschiedenen Stücken und auch Stilen kombinieren lässt. In schlichten Farben und in Verbindung mit einem Bleistiftrock oder einem Etuikleid ist sie absolut bürotauglich und funktioniert auch bei formellen Anlässen.

Mit einem Rock oder einer Jeans entsteht dagegen ein legeres und dennoch stilvolles Erscheinungsbild. Da die Jacke von den Schultern gerade herab geschnitten ist, bietet es sich an, eine enge Hose oder einen engen Rock zu tragen, damit die weibliche Figur noch sichtbar ist. Dazu passen High Heels, Stiefel oder auch Ballerinas.

Die Kastenjacke besticht eher durch ihre Form, als durch farbenfrohe Muster, deshalb ist sie so wandlungsfähig. Sie erlaubt der Trägerin anderweitig Akzente zu setzen, etwa durch ein farbiges Top oder auffällige Accessoires. Klassisch ist jedoch die Kombination mit Schwarz und Weiß. Kaum ein Kleidungsstück lädt so sehr zum Stilbruch ein wie die Kastenjacke. Das macht sie so besonders.